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Wer kann helfen?

achtung.gifFür einen in Not geratenen Gnadenhof in Thüringen, suchen wir dringend Flohmittel und Wurmkuren! Spenden werden gerne im Tierheim Hagen angenommen und von dort weitergleitet. Es leben dort über 100 Hunde die entfloht und entwurmt werden müssen. Wir und andere Tierschützer in Deutschland, versuchen den Tieren dort zu helfen!

 

Handelsverbot für Robbebprodukte....

TASSO-Newsletter

 

Meilenstein im Kampf gegen die Robbenjagd:

Europaweites Handelsverbot ab 2010

Tierschützer haben Grund zur Freude. Das EU-Parlament in Straßburg hat am 5. Mai 2009 für ein Einfuhr- und Handelsverbot von Robbenprodukten in allen 27 Mitgliedsstaaten gestimmt! Das Verbot muss formal noch von den EU-Regierungen abgesegnet werden und kann dann schon nächstes Jahr in Kraft treten. „Durch das Verbot dürfte mit Europa endlich einer der wichtigsten Absatzmärkte für Robbenprodukte einbrechen.“, so Philip McCreight von TASSO e.V. Ausschlaggebend für das längst überfällige Verbot waren die grausamen Tötungsmethoden der Robben mit Spitzhaken, was absolut nicht tierschutzkonform ist, so die Begründung des Parlaments. Mit dem Handelsverbot in Europa bricht eines der wichtigsten Glieder der Handelskette weg. Denn die aufwendige Verarbeitung der Felle zu Pelzmänteln, Mützen, Ölen und Handschuhen erfolgte hauptsächlich in Europa.

TASSO e.V.

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

 Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400

 eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ● HomePage: www.tasso.net

 

Tasso warnt....

TASSO-Newsletter

 

Hunde allein im Auto:
Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur droht der Tod

Man hört sie zum Anfang eines jeden Sommers immer wieder aufs Neue - die Horrormeldungen von im Auto eingeschlossenen und dann bei Hitze qualvoll umgekommenen Hunden wie erst jüngst wieder ein Fall im Europapark zeigte. Ein Mann hat seine 3 Hunde den ganzen Tag im verschlossenen Auto zurückgelassen, die man später tot und zusammengekrümmt fand. „Wann wird auch der letzte Tierhalter endlich verstehen, dass ein Hund die Wärme nicht wie wir Menschen durch Schwitzen ausgleichen kann!“, so Dennis Schiffer von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Ab zirka 20 Grad Celsius Außentemperatur reichen schon wenige Minuten in einem verschlossenen Auto in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen, da sich das Auto auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizt. Hunde und Katzen schwitzen nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch durch Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an, die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Zellen und Organe gehen kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur auf 43 Grad Celsius an, gerinnt das  körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?

·          Verständigen Sie sofort die Polizei

·          Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten ab. Ist der Hund bei Bewusstsein - und nur dann - schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund in die stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss.

·          Helfen Sie uns! Fordern Sie jetzt kostenlose Karten zum Auslegen, Verteilen auf Supermarktparkplätzen, in Freizeitparks, Tankstellen, auf Hundeveranstaltungen, in Hundesportgruppen oder -vereinen an. Je mehr Menschen wissen, wie gefährlich es für einen Hund im heißen Auto werden kann, desto weniger Tiere müssen sterben.

Fordern Sie Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zum Verteilen an. Vielleicht retten Sie ja somit ein Tierleben. Bitte geben Sie uns Ihre Postanschrift und die Anzahl der gewünschten Karten an.

TASSO e.V.

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

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Zirkus Krone

Zirkus-Chefin muss kein Bußgeld zahlen Von Helmut Ullrich
WP 21.04.2009 

Hagen. Sein Gastspiel in Hagen wird der berühmte Zirkus Krone wohl in schlechter Erinnerung behalten: Der Kopfstand von Elefantendame Bora kommt demnächst juristisch auf den Prüfstand - bereits Dienstag kämpfte Zirkus-Chefin Christel Sembach-Krone gegen 800 Euro Bußgeld wegen Tierquälerei. 
Für Amtsrichter Peter Groß war der Sachverhalt klar: „Kein Mensch will, dass Tiere in unserer Stadt leiden. Dass sich Elefanten auf den Kopf stellen müssen, ist völlig abartig. Das sehe ich genauso.”

Markige Worte im Ordnungswidrigkeiten-Verfahren gegen eine Zirkusdirektorin: Christel Sembach-Krone, seit 1980 Chefin von Europas größtem Zirkusunternehmen, wurde durch einen Bußgeldbescheid der Stadt Hagen vorgeworfen, der Elefantendame Bora bei einem Gastspiel im Juni 2008 Abend für Abend „erhebliche Leiden zugefügt” zu haben.
800 Euro Bußgeld gefordert Deshalb sollte sie für die angeblich tierquälerische Dressurnummer 800 Euro Bußgeld zahlen, und zwar als Geschäftsführerin der Zirkus-GmbH. Christel Sembach-Krone legte Einspruch ein, der gestern vor dem Amtsgericht verhandelt wurde. Sie brauchte nicht selbst zur Verhandlung erscheinen, schickte deshalb ihren Anwalt Dr. Ronald Steiling aus Hamburg.
Das sich ein 3,5 Tonnen schwerer Dickhäuter allenfalls im Zirkus, aber niemals in freier Wildbahn auf den Kopf stellt, ist unumstritten. Der „Kopf- oder Rüsselstand” wird von den meisten Sachverständigen als „nicht artgerecht” und als „Tierquälerei” eingestuft. Doch es gibt dazu auch - wenige - abweichende Expertenmeinungen. Um die Frage, ob der Elefantenkopfstand als Tierquälerei verboten wird, geht es demnächst in einem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg.
Keine klaren Linie der SachverständigenWenn sich die Sachverständigen schon nicht einig sind, woher soll ich es dann wissen?”, fragte Richter Groß. „Solange das Verwaltungsgericht das nicht sicher festgestellt hat, kann ich das hier nicht entscheiden.” Der Amtsrichter machte noch auf ein anderes Problem des Bußgeld-Verfahrens aufmerksam: „Frau Sembach-Krone ist zwar Verwaltungsrechtlich für den Zirkus verantwortlich, aber ich kann ihr den beanstandeten Dressurakt nicht persönlich anlasten. Der Geschäftsführer einer großen Spedition kann auch nicht jeden seiner Lastwagen kontrollieren.” Das Verfahren wurde daraufhin eingestellt.

 
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