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Hilfe für die Tiere gesucht.

Idealismus und Tagesfreizeit dringend gesucht, 450€ Basis
Historisch kümmert sich der Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V. neben vielfältigen anderen Aufgaben ehrenamtlich im Hagener Stadtgebiet um die Wildtiernothilfe.
Immer wieder benötigen Wildvögel, Igel, Füchse, Wildkaninchen, Wildhasen, Greifvögel und viele andere unserer heimischen Wildtiere kurzfristig und spontan unsere Hilfe.
In immer brisanter werdenden Zeiten stellen wir mehr und mehr fest, dass wir den Umfang an Notfällen nicht mehr alleine aus unseren Ehrenamtlern stemmen können und rufen deswegen eilig um Hilfe.
Um weiterhin jedes einzelne Leben wertschätzend versorgen und bekümmern zu können, sind wir daher auf diesem Weg auf der dringenden Suche nach einer Person mit Tagesfreizeit, die künftig auf Abruf verletzte oder in Not geratene Wildtiere bei Findern und Meldern abholt (falls diese die Fahrten nicht selber übernehmen können) und nach Absprache zum Tierarzt oder auf unsere etablierten, fachkundigen Pflegestellen bringt.
Sind Sie zuverlässig, tierliebend, idealistisch, haben Tagesfreizeit, einen Führerschein und einen PKW und möchten gerne auf 450€ Basis in unvergesslichen Begegnungen helfen, Tierleben zu retten?
Dann melden Sie sich bitte bei uns und wir beantworten Ihre Fragen und besprechen die weiteren Details.
Die Fahrten beschränken sich etwa auf einen Radius von 35-40 km in und um Hagen.
Gefahrene Kilometer werden selbstverständlich mit den üblichen Pauschalen erstattet.
Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf unter:
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Die Wildtiere der Stadt brauchen Sie. Wir freuen uns auf Ihre baldige Nachricht.

 

Stellungnahme

Öffentliche Stellungnahme der 1. Vorsitzenden des "Tierschutzvereins Hagen und Umgebung e.V." Birgit Ganskow zu der Presseerklärung der drei ehemaligen Vorstandsmitglieder Annette Schulze, Brigitte Kramps und Evelyn Arnold-Raue ("Wir können das in dieser Form nicht mehr aufrechterhalten und es ist nicht mehr mit unserem Gewissen und vor allem der Satzung vereinbar" vom 20. Mai 2022):
Vorweg:
Durch die Veröffentlichung der o.g. Presseerklärung dreier ehemaliger Vorstandsmitglieder und der damit verbundenen öffentlichen Reaktionen, auch in Form der Verbreitung in sozialen Medien möchte ich hiermit eine Gegendarstellung veröffentlichen. Anders als im vorliegenden Fall werde ich mich strikt bei meinen Ausführungen an die Vereinssatzung halten und keine Vereinsinterna preisgeben.
Aufgrund der verzerrenden, teilweise unwahren und den Vereinsfrieden dauerhaft schädigenden Aussagen, der drei ehemaligen Vorstandsmitglieder, werden von Seiten des Tierschutzvereins, gegen die o.g. ehemaligen Vorstandsmitglieder alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt und möglicherweise Ausschlussverfahren eingeleitet.
Vorbemerkung zu den Vorwürfen: Es besteht grundsätzlich keinerlei Veranlassung, sich für Dinge rechtfertigen zu müssen. Um gegenüber über unseren Mitgliedern volle Transparenz zu zeigen – was die ehemaligen Vorstandsmitglieder – durch Auslassen wichtiger Details leider unterlassen haben, ist es aus meiner Sicht dennoch wichtig, Stellung zu nehmen.
Die Vorgeschichte:
Basierend auf einem persönlichen Streit zwischen mir und der ehemaligen 2. Vorsitzenden im Oktober letzten Jahres eskalierte die Situation im Verein leider so weit, dass es zum Rücktritt der drei Vorstandsmitglieder kam. Dieser Streit bezog sich nicht auf die Vereinsarbeit, wirkte sich jedoch danach negativ auf die Zusammenarbeit aus. Die ganzen Jahre vorher hatten wir ein gutes Verhältnis und haben für den Verein gute Arbeit geleistet. Schlussendlich scheiterte eine gemeinsam eingeleitete Mediation als letzter Versuch die Vorstandsarbeit fortführen zu können, da das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört war.
Zum Vorwurf „fehlende Wertschätzung gegenüber Mitarbeiter/Innen“:
Fehlende Wertschätzung gegenüber MitarbeiterInnen: Nicht nachvollziehbar ist für mich der Vorwurf, positive und wertschätzende Anerkennung würden von mir "nur genehme und angepasste Tierschützer/Innen erfahren", dadurch sei "die überwiegende Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter demotiviert und die Arbeit inzwischen massiv behindert" Dieser subjektive Eindruck der drei ehemaligen Vorstandsmitglieder wird von mir nicht geteilt. Die Kommunikation intern erfolgt über eine WhatsApp Gruppe, in der zeitgleich alle die gleichen Informationen erhalten. Nach erfolgreicher Übernahme einer Tätigkeit durch ein Gruppenmitglied erfolgt immer auch eine Rückmeldung in Form eines Dankeschöns. Den Eindruck, demotiviert zu sein, macht die Gruppe ebenfalls nicht, sondern jeder macht das, was er in seiner Freizeit leisten kann. Persönliche Treffen mit der Gruppe machen allen Beteiligten Spaß und man trifft sich gerne.
Ich habe in der Vergangenheit versucht dem Vorstand Vorschläge zu unterbreiten, wer welche Aufgaben im Verein übernehmen möchte, um eine Entlastung einzelner Vorstandsmitglieder zu erreichen. Die ehemaligen drei Vorstandsmitglieder haben darauf keine Rückmeldung gegeben. Es wurde von Frau Kramps lediglich angeboten, das Tierschutztelefon stundenweise zu betreuen. Dies kam mangels Kenntnis der inneren Abläufe und des Tagesgeschäftes jedoch nicht in Betracht. Außer zu repräsentativen Veranstaltungen und bei den Vorstandssitzungen wurde Frau Kramps in den vergangenen zehn Jahren nie im Tierschutzverein gesehen.
Austrittszahlen:
Der Deutsche Tierschutzbund als Dachverband der Tierheime betrachtet eine Fluktuation von 10 Prozent der Mitglieder als "normal". Der Hagener Tierschutzverein lag in den vergangenen elf Jahren weit unter diesen 10 Prozent - selbst zu Corona-Zeiten. Das halte ich als 1. Vorsitzende für beachtlich!
Die Veräußerung des Goldbarren
Der gesamte Vorgang wurde mit dem Vorstand abgestimmt. Dieser hat dem Verkauf in Kenntnis des Kaufpreises zugestimmt, es wurde ein Vorstandsbeschluss gefasst und es wurde ein entsprechender Kaufvertrag unterschrieben. Wie sich nun ein Schaden in Höhe von 2.900 Euro ergeben kann, erschließt sich mir nicht. Auch kann ich nicht verstehen, warum die drei Damen aus dem Vorstand nicht sofort diesen angeblichen Schaden reklamiert haben. Der Beschluss wurde schließlich von Ihnen mitgefasst. Jedem Vorstandsmitglied wurde der Goldbarren zum bekannten Preis zum Kauf angeboten, bevor ich mich zum Kauf bereit erklärt habe. Es wurde auch nicht der „Tagespreis“ (gemeint ist wohl der „Börsenpreis“) vereinbart, sondern es wurden tagesaktuelle Angebote eingeholt und dem Vorstand vorgelegt. Diese wurden dem Beschluss zugrunde gelegt. Der Börsenpreis, der von den ehemaligen Vorstandmitgliedern augenscheinlich angesetzt wird, ist im freien Markt nicht zu realisieren.
Zur Verwendung von Spenden:
Auf allen Spendensammlungen des Tierschutzvereins steht: Wir sammeln für Tierheim- und Tierschutztiere. Futter, dass im Tierheim nicht verfüttert werden kann (offene Säcke, MHD Ware usw.) kommt in unser Lager und wird von dort aus an Bedürftige verteilt: an kleine Tierauffangstationen (z.B. Hof Chaoti, Bullterrier in Not e.V.) oder es geht ins Ausland (Rumänien, Bulgarien, Griechenland). Dieses Vorgehen war dem gesamten Vorstand bekannt und wurde von ihm nie angezweifelt oder hinterfragt. Er wurde jederzeit vom Vorstand mitgetragen. In den Vorstandssitzungen wurden Vorschläge zu einer anderen Verwendung nicht unterbreitet.
Im vergangenen Jahr sind viele Spenden auch ins Ahrtal gebracht worden. In diesem Jahr konnte unser Verein sofort einspringen, als Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine mit ihren Tieren in Hagen eintrafen: Sofort wurden große Mengen Futter und Ausstattungsgegenstände, Boxen, Kissen, usw. zur Karl-Adam-Halle geliefert. Dank unserer Spender, die immer wissen, dass es um Tierheim- und Tierschutz-Tiere geht!
Die Katze Dori:
Im Fall der "Katze Dori", für deren Untersuchung in der Uni Klinik Gießen Spenden gesammelt wurden, (hier wurde fälschlicherweise von den 3 ehemaligen Vorstandsmitgliedern von einer Herz OP gesprochen) war erst nach mehreren Untersuchungen bekannt, dass ein sehr hohes Operations-Risiko bei angeborenem Wasserkopf (so war die richtige Diagnose) bestand: Sie war zu klein und zu krank für eine OP und auch für das MRT. Wir berichteten dann darüber gegenüber den Spendern und kein Spender hat sein Geld zurückverlangt. Alle waren damit einverstanden, dass diese Spenden auch den anderen Tieren zugutekommen dürfen und dem Vereinsziel entsprechend für die Tiere verwendet werden kann.
Die Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen bzw. dem Tierheim der Stadt Hagen:
Zusammenarbeit mit dem Tierheim: Die Satzung des Vereins verpflichtet den Verein zur Förderung des Tierheims. Es besteht ein Vertrag zwischen der Stadt Hagen (Tierheim) und dem Tierschutzverein Hagen e.V. zur Zusammenarbeit. Dieser Vertrag wird zwischen beiden Vertragspartnern gelebt und die Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen ist für die Tiere ein Segen! Darin wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Das in diesem Zusammenhang ins Spiel gebrachte Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht, hat mit der Zusammenarbeit zwischen dem Tierschutzverein und Stadt/Tierheim nichts zu tun. Es betrifft einen anderen Sachverhalt und der bestehende Vertrag bleibt davon unberührt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Tierschutzverein und der Stadt Hagen und somit dem Tierheim der Stadt Hagen, steht auf einem festen Fundament.
Zum Vorwurf nicht satzungskonform zu arbeiten:
Die Vorstandsmitglieder haben sich in der Vergangenheit immer satzungskonform verhalten und die verbliebenen Mitglieder werden dies auch zukünftig tun. Der noch amtierende Vorstand strebte in seiner letzten Sitzung Neuwahlen an diese konnten aber nicht umgesetzt werden, weil die drei Damen ihren sofortigen Rücktritt bekannt gaben.
Ausblick:
Der Hagener Tierschutzverein hat eine 101-jährige Tradition, ist in den Tageszeitungen, im Hörfunk und mit einem eigenen Internet-Auftritt, auch bei Facebook und in den örtlichen Facebook Gruppen stets präsent gewesen. Mit tollen Berichten über unsere ständigen Einsätze und erfolgreichen Spendenaktionen. Wir haben wunderbare Spender/Innen und sehr gute Bewertungen auf Google und bei Facebook.
Unser gut aufgestellter Verein, der sich insbesondere dafür einsetzt, alte und kranke Tiere in Pflegestellen zu vermitteln und dafür auch die Kosten zu übernehmen, Bedürftigen mit Ihren Tieren zu helfen und hungernde Tiere zu versorgen, wird nun mit einer solche Kampagne, die öffentlich als "Gewissensentscheidung" verkauft wird, überzogen und womöglich dabei zugrunde gerichtet. Und das alles nur, weil es zwischen einigen Vorstandsmitgliedern menschlich nicht mehr passt.
Das können und werden meine verbliebenen MitstreiterInnen und ich, so nicht stehen lassen.
Das alles geht auf Kosten des Vereins und ohne Rücksicht auf die Tiere, die kein Zuhause haben und manchmal Jahre im Tierheim verbringen müssen. Wir lassen uns von unserer wertvollen und erfolgreichen Aufgabe in bester Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen aber nicht abbringen. Für diesen Grundsatz stehen wir, wie in der Vergangenheit, auch weiterhin in der Zukunft: Das Team und Birgit Ganskow (1. Vorsitzende).
Die Kassiererin Frau Birgit Dräger-Schulte und die Schriftführerin Frau Britta Welz, schließen sich dieser Stellungnahme vollumfänglich an.
Birgit Ganskow
1.Vorsitzende












 

Pressemitteilung

Presse Mitteilung zur Vorstandssitzung am 19.5.2022 und dem Artikel vom 20.5.2022 in der Westfalenpost

Hiermit teilen wir offiziell den Rücktritt folgender Vorstandsmitglieder mit:
Mit sofortiger Wirkung traten am Donnerstag den 19.5.2022 folgende Vorstandsmitglieder von ihren Ämtern zurück:

Annette Schulze 2. Vorsitzende
Evelyn Arnol-Raue Beisitzerin
Brigitte Kramps Beisitzerin

Bereits in den letzten 6 Monaten hatten die nunmehr zurückgetretenen Vorstandsmitglieder kein Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit im Vorstand gezeigt, so dass dieser Schritt für die übrigen Vorstandsmitglieder nicht überraschend kommt.
Die zurück getretenen Vorstandsmitglieder hatten in den letzten Monaten in den Vorstandssitzungen z.B. Beschlussfassungen blockiert, nicht satzungskonforme Vorschläge und Forderungen eingebracht, um Eigeninteressen in den Vordergrund zu stellen.
Konstruktive Zusammenarbeit war unter diesen Bedingungen nicht möglich, so dass der Vorstand den Schritt begrüßt.

Wir rufen die Mitglieder auf sich im Rahmen der anstehenden Mitgliederversammlung umfassend zu beteiligen und den Vorstand wieder zu vervollständigen.

Überrascht zeigt sich der Vorstand von den nunmehr erhobenen Vorwürfen der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder.
In den letzten 10 Jahren hat Frau Kramps sich nicht durch eine aktive Beteiligung an der Vorstandsarbeit oder ein gesteigertes Interesse am Vereinsleben oder den Tieren ausgezeichnet. Erst in den letzten Monaten als Eigeninteressen und Selbstprofilierung in den Vordergrund rückten, scheint dieses Interesse geweckt worden zu sein.
Frau Schulze und Frau Arnold -Raue sind ihrer Vorstandsarbeit, oder anderen Tätigkeiten im Verein, seit nun fast 6 Monaten kaum bzw. gar nicht mehr nachgekommen.

Unsere Satzung sieht zu den Aufgaben des Vorstands vor, dass die Mitglieder (des Vorstands) verpflichtet sind, mit ihrer ganzen Kraft dem Zweck des Vereins (§2) zu dienen und diesen zu fördern.
Der Zweck des Vereins, wie ihn die Satzung definiert, verpflichtet den Verein das städtische Tierheim zu fördern.
Hierzu heißt es in der Satzung „Das auf dem Grundstück Hasselstr. 15 in Hagen eingerichtete Tierheim wird vom Verein gefördert.“ Zudem besteht ein mit der Stadt Hagen geschlossene Fördervertrag.
Die von den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern im Rahmen einer Pressemitteilung dargelegte Auffassung lässt sich mit der Satzung des Vereins nicht vereinbaren. Die Satzung des Vereins wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt.
Der Satzungszweck kann nur mit einer Zustimmung aller Mitglieder geändert werden.
Der Vorstand sieht sich daher selbstverständlich an die fortgesetzte Förderung des Tierheims gebunden.


Eine detaillierte Erklärung bzw. Gegendarstellung, zu dem Artikel vom 20.5.2022, finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.tierschutzverein-hagen.de/go/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=26&Itemid=36

Birgit Ganskow 1. Vorsitzende

Birgit Dräger-Schulte, Kassiererin

Britta Welz, Schriftführerin



 

Thema Ostern

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Ostern: Chancen für den Tierschutz – zum Mitmachen und Weitersagen!
Tradition im Christentum und in vorchristlicher Zeit: Feste zum Frühlingsanfang, zur Vertreibung des Winters, Feiern der Auferstehung werden verbunden mit der erwachenden Fruchtbarkeit der Erde und dem Aufgehen der Sonne (Morgenröte= Ostarum). Der Frühling als Symbol für die Wiederkehr des Lebens.
Worauf Tierschützer – nicht nur – an Ostern achten sollten:
Osterhasen
Hasen wurden als Symbole der Fruchtbarkeit Teil der Frühlings- und Osterfeste. Auch heute noch vielfach wahr: Hasen bzw. Kaninchen als lebende Geschenke für Kinder zu Ostern.
In Zoohandlungen, Baumärkten und anderen Geschäften werden niedliche Jungtiere angeboten (als sei Leben überhaupt ver-/käuflich) und manch Erwachsener möchte dem Kind eine ganz besondere Freude machen oder kann einfach nicht »nein« sagen. Traurig zumeist. Für alle.

Denn nicht selten landen die Kleintiere irgendwann im Tierheim oder – viel schlimmer – leiden wenig beachtet still in Käfigen. Und dann haben alle verloren:
* Das Tier am stärksten: Es führt kein artgerechtes und deshalb leidvolles Leben.
* Das Kind erlebt möglicherweise Versagen und damit Verlust an Selbstwert, weil es eine (eigentlich nicht kindgerechte!) Situation nicht bewältigt hat. Vielleicht sogar verschließt das Kind sich in Folge dem Mit-Gefühl dem Mit-Wesen gegenüber, um z. B. mit einem schlechten Gewissen oder Traurigkeit besser klar zu kommen.
* Der Erwachsene ist enttäuscht über das Kind, vielleicht auch über sich selbst.
Achtung: Kinder können nicht, ganz gleich, was sie mit bester Absicht versprechen, auf unbestimmte Zeit die tägliche Verantwortung für ein anderes Lebewesen übernehmen. In einem Bericht des Senders »3sat« weist auch Prof. Ingo Nolte von der Tierärztlichen Klinik Hannover darauf hin, es sei »etwas Positives, dass das Kind lernt, Verantwortung zu übernehmen, aber es ist undenkbar, dass man das dem Kind allein überlässt.« Es müsse selbstverständlich sein, »dass die Eltern wirklich die Verantwortung für die Pflege und Fütterung des Tieres übernehmen.« Nur wohlüberlegte, informierte und artgerechte »Haltung« von Kleintieren aus dem Tierheim durch Erwachsene, an der Kinder sich beteiligen können, kann also eine bereichernde Erfahrung für jeden sein.
Und zu Ostern gibt es süße Stoffhasen, die bei allen ein gutes Gefühl hinterlassen werden!

Ostereier
Auch Eier wurden als Symbole von Fruchtbarkeit und Wiedergeburt Teil der Frühlings-/Osterfeste.
Wenn Sie Eier verwenden und essen möchten, achten Sie bitte unbedingt auf die Kennzeichnung. Die erste Ziffer zeigt die Haltungsform, die Buchstaben die Herkunftsländer, die folgenden Ziffern Betrieb bzw. Stallnummer.
0 = Ökologische Erzeugung. Auslaufhaltung, Futter aus ökologischem Anbau.
1 = Freilandhaltung. Stall mit Sitzstangen, tagsüber Auslauf im Freien.
2 = Bodenhaltung. Reine Stallhaltung.
3 = Käfighaltung.
AT = Österreich, BE = Belgien, DE = Deutschland, NL = Niederlande
Kaufen Sie bitte ausschließlich Eier mit der Kennzeichnung »0«.

Achtung: Industriell gefärbte Eier werden vom Handel fast ausschließlich aus Käfighaltung angeboten, weil diese Eier nicht der Kennzeichnungspflicht unterliegen. Also lieber selber färben oder gefärbte Eier nur im Bioladen kaufen. Auch Eier in Teig- und Backwaren oder Eiscreme unterliegen übrigens nicht der Kennzeichnungspflicht. In der Lebensmittelindustrie beträgt der Anteil von Käfigeiern ca. 95 Prozent. Bitte bedenken Sie grundsätzlich beim Einkauf, woher tierische Lebensmittel stammen, auch jene, die versteckt sind in fertigen Produkten.

Osterlämmer


Symbol des unschuldigen Opfers assoziiert mit Jesus als »Lamm Gottes«, lange klassisches Opfertier und leider häufig an Ostern auf dem Esstisch. Weder Lamm, Hasen, Kaninchen noch sonst ein Tier passen jedoch als »Braten« zu einem tierfreundlichen Osterfest!
Auch als Nicht-Vegetarier könnten Sie doch dieses Osterfest ganz im Sinne des Lebens feiern und ein vegetarisches Menu auf den Tisch bringen.
Rezeptideen finden Sie im Internet in großer Auswahl, z. B. bei
http://www.peta.de/web/rezepte.74.html
http://www.vegetarische-rezepte.com

Osterfeuer


Der Brauch stammt aus alten Zeiten um den Winter zu vertreiben, zur Sicherung des Wachstums und der Ernte, wobei die Asche auf die Felder verteilt wurde. Dieser Brauch wurde später vom Christentum übernommen.
Achtung: Da die Holzstapel über Wochen angesammelt werden, verkriechen sich hier häufig Kleintiere. Falls Sie ein Feuer entzünden möchten, sollten Sie unbedingt den Stapel vorher umschichten.


Osterspaziergang

Spaziergänge durch die Natur sind etwas Wunderbares. Damit dies auch für unsere einheimischen Wildtiere gilt, bleiben Sie unterwegs bitte auf den gekennzeichneten Wegen. Auch hier lassen sich bei Bedarf Eier prima verstecken, ohne dass man z. B. im Wald abseits der Wege laufen muss.
Überdenken Sie doch bitte auch Zoobesuche, denn hier wird vermittelt, es sei akzeptabel, Tiere in Gefangenschaft und fern ihrer Heimat zu halten, sie der Langeweile und Beengtheit sowie dem Vorgeführtwerden auszusetzen.
Werden Sie doch lieber »Tierforscher«: Entdecken und bestimmen Sie Fährten, beobachten Sie Vögel und lauschen Sie ihnen, sammeln Sie Federn, bestaunen Sie die Artenvielfalt kleinster Lebewesen am Boden, … . Passend dazu gibt es im Buchhandel auch kleine und erschwingliche Bestimmungsbücher. So können Sie respektvoll, kreativ und spannend in Kontakt miteinander und mit wildlebenden Tieren kommen.

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