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Hiobsbotschaft zu Weihnachten...

Das AUS für den Tierheim Neubau in Hagen?
Wir sind tief betroffen.....
Nach langen Kampf um den dringend notwendigen Tierheimneubau in Hagen, erhielten wir drei Tage vor Weihnachten die Hiobsbotschaft:
Tierheimneubau wird gestoppt!
Unterstützen Sie uns im Kampf für die Art-und tierschutzgerechte Unterbringung der Tierheimtiere in Hagen! Protestieren Sie gegen diese Entscheidung in Form von Leserbriefen oder Briefen/E-Mails an den Regierungspräsidenten!
Lesen sie  selber unter :
www.tierschutzverein-hagen.de/go/content/blogcategory/35/45/
alle Artikel aus den Zeitungen und machen Sie sich selber ein Bild!
Danke ! Im Namen der Tiere.....

 

Streit ums Tierheim...

Streit ums Tierheim
Tierschützer prüfen Klage gegen Regierungspräsident
Hagen, 23.12.2009, Reinhard Kolwe
Hagen. Für die Aufregung und Empörung der Tierschützer hat Oberbürgermeister Jörg Dehm volles Verständnis: „Aber wir müssen erst alle Fakten sammeln, bevor wir darüber beraten können, wie es mit dem Tierheim weiter geht.”
Dazu gehört für Jörg Dehm vor allem die Stellungnahme des Landesamtes für Natur- und Umweltschutz, auf die sich die Stopp-Verfügung des Regierungspräsidenten zum Tierheim-Neubau stützt: „Die liegt uns bis jetzt nicht vor”. Der OB hat sie gestern bei der Kommunalaufsicht angefordert. Zusammen mit Politik und Tierschützern will Dehm Anfang Januar über das weitere Vorgehen sprechen.
Gegenüber unserer Zeitung erläuterte der Präsident des Landesamtes für Natur- und Umweltschutz, Dr. Heinrich Bottermann, gestern die Situation. Die Unterbringung von Fundtieren sei eine Pflichtaufgabe der Kommune. Seinem Amt obliege die Fachaufsicht darüber, ob die Unterbringung tierschutzrechtlich angemessen sei. In der Vergangenheit, so Bottermann, habe es Anlass zu Beanstandungen im Hagener Tierheim gegeben. Gemeinsam mit der Stadt seien dann Pläne entwickelt worden, diese Mängel abzustellen.
Verbesserungen
Die erneute Inspektion habe ergeben, dass sich durch Verbesserungen im Management und Reduzierung der Anzahl der Tiere die Situation insofern entspannt habe, als dass sein Amt nicht mehr gezwungen sei, das Hagener Tierheim zu schließen. Allerdings, so Bottermann, müsse weiter auf bauliche Veränderungen gedrängt werden.
„Ob an Ort und Stelle oder in Form eines neuen Tierheims, ist nicht unsere Entscheidung”, betont der Präsident. 
Für Hagens Tierschützer gibt es keine Alternative. Nicht nur, weil alle Verträge zum Tierheim-Neubau unterschrieben und schon viel Geld für Planung und Gutachten ausgegeben wurden, so Ursula Kalhöfer-Sander, sondern vor allem aus der Sicht des Tierschutzes. Die Vorsitzende des Tierschutzvereins zitiert Tierärztin Mechtild Kiel: „Von artgerechter Haltung ist man im Tierheim Hagen weit entfernt, und aus tierärztlicher Sicht ist sie eine Katastrophe.”
500.000 Euro Spenden
Hagens Tierschützer wollen - wie berichtet - jetzt nicht nur die Landesregierung einschalten, sondern prüfen auch eine Klage gegen die Bezirksregierung. Und sie verweisen dabei auf den 19. Juni, als 1,5 Millionen Euro für den Tierheim-Neubau mit der Bemerkung, dass „eine Sanierung der bestehenden Einrichtung am vorhandenen Standort nicht möglich” sei, in den Etat der Bezirksregierung eingestellt worden seien. Ursula Kalhöfer-Sander: „Weitere 500 000 Euro will der Tierschutzverein aus Spenden zur Verfügung stellen. Und alle Spender können sicher sein: Das Geld ist bei uns sicher. Da verschwindet nichts im städtischen Finanzloch”.



 

Landesanstalt widerspricht...

 Landesanstalt widerspricht Regierungspräsident Diegel
Hagen, 22.12.2009, Andreas Reitmajer
Brigitte Kramps, SPD-Bürgermeisterin und Motor für den Neubau eines Tierheims, ist geschockt. „Was Diegel mit uns macht, das ist einfach unverschämt”, sagte sie gestern der WR.
Regierungspräsident Diegel hatte am Dienstag mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Jörg Dehm den geplanten Neubau eines Tierheims gestoppt. Es bestehe keine Notwendigkeit mehr, Mittel aus dem Konjunkturpaket II zu verschwenden, ließ Diegel Dehm wissen. „Am Abend habe ich Helmut Diegel bei der Jahresveranstaltung der SIHK angesprochen und nur ein kaltes Lächeln und den Hinweis, die Stadt könnte ja klagen, erhalten. Das lassen wir uns nicht gefallen,” so Kramps, die jetzt gemeinsam mit den Hagener Landtagsabgeordneten das Innen- und das Umweltministerium einschalten will.
Dort soll geklärt werden, ob der Regierungspräsident die einmal gewährten Mittel aus dem Konjunkturpaket in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro wie von ihm angekündigt überhaupt blockieren kann. Immerhin laufen die Planungen und Ausschreibungen bereits auf Hochtouren, 525 000 Euro an privaten Spenden wurden von den Tierschützern zusammengetragen. Von Umweltminister Eckhard Uhlenberg wollen die Tierschützer wissen, warum das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz dem alten Tierheim am Kratzkopf noch vor einem Jahr einen unhaltbaren Zustand attestierte, jetzt aber laut Diegel von einer akzeptablen Unterbringung von Hunden und Katzen spricht.
Diese Frage hat das Landesamt der Westfälischen Rundschau bereits gestern umfassend beantwortet. „Es ist richtig, dass unsere Behörde das Heim im vergangenen Monat inspiziert hat. Festgestellt wurde, dass sich zwischen 2008 und 2009 nichts gravierend verändert hat und der Betrieb mit der Perspektive auf einen Neubau weiterhin von uns geduldet wird. Das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass keine rechtliche Handhabe vorliegt, das Tierheim zu schließen. Das haben wir der Aufsichtsbehörde in Arnsberg so mitgeteilt”, so Behördensprecherin Dr. Babette Winter. Dass Regierungspräsident Helmut Diegel daraus nun plötzlich den Schluss ziehe, ein Neubau sei gar nicht nötig, könne auch Landesamtspräsident Dr. Bottermann nicht nachvollziehen.
Trotzdem, so Diegelsprecher Jörg A. Linden, halte man in Arnsberg daran fest, dass die Argumentationskette für den Hagener Neubau gerissen sei. „Es gibt aus unserer Sicht nach dem Bericht der Landesanstalt keine fachliche Notwendigkeit für einen Tierheimneubau. Daher sollte man das kostbare Geld in Hagen besser sinnvoller ausgeben.”



 

Tierschützer empört...

Tierschützer sind empört über den Regierungspräsidenten
Hagen. Was sie von der Verfügung des Regierungspräsidenten zum Stopp des Tierheim-Neubaus in Eilpe hält, fasst Bürgermeisterin und Tierschützerin Brigitte Kramps in einem Wort zusammen: „Unverschämt.”
Aber klein beigeben wollen die Tierschützer keineswegs: „Wir setzen uns am Mittwoch zusammen und werden uns über unsere Strategie abstimmen”, kündigt Brigitte Kramps an. In einem Punkt gibt es für die Hagener Tierschützer, die 525 000 Euro aus Spendenmitteln zum Bau des Tierheims beisteuern wollen, aber bereits Klarheit: Sie wollen die Landesregierung einschalten. „Und zwar den Innen- und den Umweltminister”, betont die Bürgermeisterin.
Beispielsweise müsse Innenminister Wolf die Frage beantworten, ob der Regierungspräsident überhaupt rechtlich befugt sei, von seiner Behörde längst freigegebene Mittel aus dem Konjunktpaket II wieder zu streichen. Und Umweltminister Uhlenberg solle Stellung nehmen, warum das Landesamt für Umwelt- und Naturschutz als Aufsichtsbehörde neuerdings die Situation im derzeitigen Hagener Tierheim für unbedenklich halte, während das Amt noch vor einem Jahr die Stadt wegen der Zustände dort abgemahnt und mit Schließung gedroht habe. Antje Klappenbach-Bratz, Vorstandsmitglied im Hagener Tierschutzverein: „Seither hat sich an der Situation in dem Heim ja nichts geändert. Von einer artgerechten Haltung der Tiere kann überhaupt keine Rede sein.” Zudem seien auch die Bedingungen für die Mitarbeiter eine Zumutung. „Es wäre eine Katastrophe, wenn es beim Nein zum Neubau bleibt”, so Antja Klappenbach-Bratz.

Veränderte Lage nach neuerlicher Inspektion

 Das Landesamt für Umwelt- und Naturschutz hält nach einer erneuten Inspektion die Zustände im Hagener Tierheim nun doch für angemessen. Foto: Michael Kleinrensing Foto: WP Michael Kleinrensing
Derzeit freilich sieht es so aus, als ob das Arnsberger Nein ziemlich endültig sei. Jörg Linden, Sprecher der Bezirksregierung: „Das Landesamt für Umwelt- und Naturschutz hat seine Kritik und Bedenken aus dem Vorjahr aufgrund einer neuerlichen Inspektion zurückgenommen.” Insofern sei auch aus fachaufsichtlicher Bewertung kein Neubau erforderlich. Ganz zu schweigen von der Haushaltssituation, in der sich Hagen befinde. Linden erinnert daran, dass die Kommunalaufsicht bereits Anfang September in einem Schreiben an die Stadt die Pläne für den Tierheim-Neubau als überdimensioniert und den Betrieb als zu kostspielig kritisiert und insbesondere die von 1,725 Mio Euro auf 2,267 Mio Euro angestiegenen Baukosten angeprangert habe. „Dennoch hat der Hagener Rat diese Pläne wenige Tage später verabschiedet”, betont der Sprecher der Bezirksregierung.Ob Arnsberg von dem Nein zum Neubau wieder abrücken könnte, sofern die Investitionskosten auf 1,7 Millionen Euro zurückgeschraubt würden, ist für die Bezirksregierung derzeit bestenfalls eine hypothetische Frage. Jörg Linden: „Zunächst wird sich der Hagener Rat mit der Angelegenheit befassen müssen. Alles andere wäre derzeit reine Spekulation.”










 

 
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