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Presseerklärung 12.4.2011

Gemeinsame Erklärung von OB Jörg Dehm
und dem Hagener Tierschutzverein


Hagen, 12. April 2011 – Die Ergebnisse der Ausschreibungen für das neugeplante Hagener Tierheim liegen mittlerweile vor. Danach liegt der Angebotspreis über den kalkulierten Kosten und damit über dem vorgesehenen Budget. In Abstimmung mit der Politik und der Bezirksregierung in Arnsberg, sucht die Verwaltung Finanzierungsmöglichkeiten, um den Auftrag für den Tierheimneubau zeitnah vergeben zu können.
Parallel dazu werden die Gespräche der Stadt mit dem Hagener Tierschutzverein fortgesetzt. Erklärtes Ziel des Tierschutzvereins ist es, die vorhandenen Spendenmittel für die tierschutzgerechte Realisierung des Projektes einzusetzen. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung Anfang nächster Woche sollen dazu die Weichen gestellt werden.

 

Tierheimneubau

Tierheim: Suche nach Geldquellen
Hagen, 13.04.2011, Jens Stubbe

Hagen. Anfang Februar waren die Planer der Verwaltung noch optimistisch. Man sei sich sicher, dass keine weitere böse Überraschung drohe. Weit gefehlt: Denn die Ergebnisse der Ausschreibung für den Neubau des Tierheims liegen über der Kalkulation.
Von rund 240.000 Euro bei gedeckelten 1,5 Millionen Gesamtinvest ist nach Informationen der WAZ-Mediengruppe bislang die Rede.
Immerhin zeichnet sich nach einem weiteren Gespräch des Vorstands des Tierschutzvereins mit Oberbürgermeister Dehm ab, dass Stadt und Tierschützer gemeinsam daran arbeiten wollen, die neuerliche Finanzierungslücke zu schließen und den Neubau zu verwirklichen. „Erklärtes Ziel des Tierschutzvereins ist es, die vorhandenen Spendenmittel für die tierschutzgerechte Realisierung des Projektes einzusetzen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Eine Aussage, die auch die zahlreichen Spender in dieser Deutlichkeit vermisst hatten.
Für den kommenden Montag hat der Verein eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Einziger Tagesordnungspunkt: der Tierheimneubau.
Für die Errichtung dieses Baus an der Hasselstraße hatten lediglich drei Unternehmen Angebote abgegeben. Was wohl vor allem mit dem ambitionierten Zeitplan und den daraus resultierenden kurzen Fristen zu tun hat. Das günstigste Angebot hat offensichtlich ein Unternehmen abgegeben, das darauf spezialisiert ist, die Fertigteile für den Funktionsbau selbst herzustellen.
Rund zwei Drittel der Leistungen sind nach Informationen der WAZ-Mediengruppe damit ausgeschrieben. Zwar bewegt man sich noch im Rahmen der 1,5 Millionen Euro, die aus Mitteln des Konjunkturpakets bereitstehen, aber schon jetzt sprengen die Kosten die Kalkulationen. „Das Architekturbüro hat auf Grundlage des Plans eine sehr genaue Rechnung aufgestellt“, hieß es noch im Februar.
Jetzt muss nach neuen Geldquellen gesucht werden. Unwahrscheinlich erscheint es, dass Restmittel aus dem Konjunkturpaket, die Hagen nicht abgerufen hat, für den Tierheimneubau genutzt werden können. Nach Informationen unserer Zeitung soll mit Mitteln der Sparkasse, die ja bereits größter Einzelspender für das Projekt ist, die Finanzierungslücke geschlossen werden. Offiziell heißt es aus dem Rathaus: „In Abstimmung mit Politik und Bezirksregierung sucht die Verwaltung Finanzierungsmöglichkeiten, um den Auftrag für den Tierheimneubau zeitnah vergeben zu können.“
Was dringend Not tut - wie ein Blick auf das Gelände an der Hasselstraße verdeutlicht. Ab Mitte April, so hatte es die Verwaltung einst verkündet, könnte das Gebäude entstehen. Noch aber hat man nicht einmal mit den Erdarbeiten begonnen.

Kommentar
Hoffen auf die Vernunftbegabten
Kaum ein Projekt in dieser Stadt hat bis zu seiner Realisierung einen so steinigen Weg zurückgelegt. Und wer dieser Tage einen Fuß auf das Areal an der Hasselstraße setzt, dem kommen erhebliche Zweifel, ob sich der ambitionierte Zeitplan für den Tierheim-Neubau überhaupt halten lässt.
Das aber tut dringend Not. Denn so lange kein Signal aus Berlin kommt, gilt: Bis Ende des Jahres müssen die Mittel aus dem Konjunkturpaket in Höhe von 1,5 Millionen Euro vollständig abgerechnet sein. Noch aber fehlt von Baggern und Planierraupen jede Spur.
Es gibt aber auch positive Signale: Der zuletzt so oft zerstrittene Vorstand des Tierschutzvereins scheint wieder auf dem richtigen Weg zu sein. Die gemeinsame Erklärung mit der Stadt ist ein Anfang. Und am Montag werden endlich die Mitglieder gefragt, wie man denn mit den Spendengeldern in Höhe von 525 000 Euro umgehen soll.
Ohne vorweggreifen zu wollen - im Sinne des Tierschutzes kann es nur eine Entscheidung geben: Unterstützung des Neubaus an der Hasselstraße. Denn wenn dieses Projekt scheitert, wird es auf Jahrzehnte gesehen nicht möglich sein, in Hagen Tiere artgerecht unterzubringen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Vernunftbegabten durchsetzen.

Jens Stubbe

****wir wissen nicht woher diese Informationen  aus dem Kommentar stammen...

Der zuletzt "so oft zerstrittene Vorstand" ist mir nicht bekannt! Wo kontrovers und emotional diskutiert wird, da geht es schon mal hoch her. Das hat aber nichts mit Streit zu tun. Eine andere Meinung zu vertreten, ebenfalls nicht.

"Ohne vorweggreifen zu wollen" Das sollte man (Mann) auch nicht, da bei den  vielen Gesprächen, Terminen, Ortsbegehungen  und Telefonaten ,die Leute  nicht dabei waren die hier "vorweggreifen" und die sich daher auch keine Meinung dazu bilden können.

Das Gegenteil von Vernunftsbegabten müssten ja dumme Menschen sein? Die habe ich aber bei all den Zusammenkünften nicht kennengelernt. Kennengelernt habe ich engagierte Tierschützer, die für die Tiere kämpfen um für sie das Beste aus der Situation herauszuholen.

Fakt ist, der Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V. wird jede Entscheidung die getroffen wird, immer im Sinne der Tiere und für die Tiere treffen, niemals dagegen....und damit ist der gesamte Vorstand genauso wie die Mitglieder gemeint.

Birgit Ganskow

Mitglied im Vorstand des Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V.

 

Mitteilung / offener Brief Tierheimneubau


Liebe Tierfreundinnen und liebe Tierfreunde, liebe Spender,

lassen Sie sich bitte NICHT durch die unvollständige und teilweise unrichtige Presseberichterstattung verunsichern.Die Verhandlungen mit der Stadt Hagen, zur Umsetzung des am 3.11.2009 geschlossenen Vertrages für einen Tierheimneubau, sind noch NICHT abgeschlossen! Wir halten weiterhin, uneingeschänkt, an dem in der Presseerklärung vom 21.1.2011 vorgetragenem gemeinsamen Ziel fest, endlich eine tierschutzgerechte Bleibe für die Hagener Tiere zu schaffen. Am 2.2.2011 hat mich Herr Oberbürgermeister Dehm angerufen und mitgeteilt, dass er kurzfristig zu einem weiteren Gesprächstermin zur Abstimmung der weiteren Vorgehensweise einlädt. Sollte die Stadt Hagen, wider Erwarten, aus dem Vertrag aussteigen indem sie Lösungen anstrebt, die mit dem Tierschutzgedanken und dem sachgerechten Umgang mit den Spendengeldern nicht vereinbar sind, werden wir Sie alle unverzüglich informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ursula Kalhöfer-Sander
1.Vorsitzende Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V.

 

Gemeinsame Presseerklärung

Gemeinsame Presseerklärung von Stadt und Tierschutzverein

16. Februar 2011: Der Oberbürgermeister und die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Frau Kalhöfer-Sander, sowie weitere Vorstandsmitglieder haben sich am Dienstag, 15. Februar 2011, zu einem Gespräch getroffen. Dabei ging es im Wesentlichen um die aus Sicht der Tierschützer notwendige Optimierung der aktuellen Planung und um die weitere Vorgehensweise. Der Oberbürgermeister sicherte zu, die Änderungsvorschläge des Vereins ganz kurzfristig prüfen zu lassen. Er stellte die Realisierung für den Fall in Aussicht, dass eine kostenneutrale Umsetzung möglich ist. Im Übrigen bestand Einvernehmen, dass vor weiteren Entscheidungen das Ergebnis der Ausschreibung abgewartet werden sollte. Der Oberbürgermeister hofft zwar, dass der Tierheimneubau mit den zur Verfügung stehenden Geldern möglich ist, Gewissheit ergebe aber erst das Ausschreibungsergebnis, das Ende März zu erwarten ist. Die Stadt und der Tierschutzverein bitten deswegen gemeinsam die Spender und die interessierte Öffentlichkeit, bis dahin noch Geduld zu bewahren.

 
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