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Auch PETA als Prozessbeobachter in Hagen..

Dr. Edmund Haferbeck von PETA und Mitglieder des Tierschutzvereins Hagen und Umgebung e.V. waren als Prozessbeobachter dabei.

Amtsgericht Hagen äußert Unbehagen gegenüber Kopfstandnummer / Verfahren eingestellt
Hagen/Gerlingen - Am 21.04.2009 fand vor dem Amtsgericht in Hagen ein weiterer Prozess gegen Circus Krone-Inhaberin Christel Sembach-Krone, die vom persönlichen Erscheinen entbunden worden war, statt. Verhandelt wurde, weil das Veterinäramt Hagen bereits im Sommer 2008 einen Bußgeldbescheid wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ausstellte; Gegenstand war die Kopfstandnummer der Elefantenkuh Bara. Das Gericht stellte das OWi-Verfahren gem. § 47 OWiG ein, Krone muss jedoch ihre eigenen Anwaltskosten zahlen. Das Gericht fand deutliche Worte zu dieser Zirkusnummer. Diese sei „völlig abartig“ und „völlig unnötig“ und entspreche „zweifellos nicht dem natürlichen Verhalten eines Elefanten“. Im Hinblick auf ein Parallelverfahren vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg zum selben Komplex stellte das Amtsgericht das Verfahren ein. Im Februar 2009 wurde Krone zu 1000 Euro Bußgeld vom Amtsgericht Darmstadt verurteilt, weil es Tierschutzmängel bei der Haltung von Elefanten und Pferden gab.

„Nach § 3 Nr. 5 Tierschutzgesetz ist es verboten, ein Tier auszubilden oder zu trainieren sofern damit erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind. Im Falle des Kopfstandes von Elefanten sehen wir schon allein aufgrund des Körpergewichtes der Tiere erhebliches Leiden, das bei jeder Vorstellung für die Elefantenkuh Bara hervorgerufen wird. Bara muss beim Kopfstand ihr gesamtes Gewicht auf dem Kopf tragen, das ist Tierquälerei“, so Dr. Edmund Haferbeck von PETA, der als Prozessbeobachter in Hagen dabei war. Daran ändere die Einstellung dieses Verfahrens nichts.
Noch bei den Gastspielen 2008 hielt Circus Krone einen Großteil seiner Tiere sogar unterhalb der vom Bundesministerium für Verbraucherschutz herausgegebenen Mindestanforderungen. Dies sei mit erheblichen Leiden für die Tiere verbunden gewesen, denn erst recht unterhalb dieser Mindestanforderungen sei keine artgerechte Haltung möglich. Mittlerweile haben die behördlichen Zuständigkeiten für Krone gewechselt und dem Zirkus wurden, auf den maßgeblichen Druck von PETA Deutschland e.V. hin,  strenge Auflagen in der Tierhaltung gemacht.
Von der Bundesregierung erwarte man endlich den klaren Auftrag des Bundesrates von  2003 umzusetzen und ein Verbot zur Haltung von bestimmten Wildtieren im Zirkus umzusetzen. Neben den massiven Missständen der Wildtierhaltung unterschätze das Ministerium auch die Gefahren, die von Wildtieren im Zirkus ausgehen. Erst am Wochenende ist in Kassel ein Polizist von einem entflohenen Großbären des Zirkus Universal Renz gebissen worden. 
Weitere Informationen über Circus Krone finden Sie auf unserer Homepage unter

www.peta.de/Circuskrone
www.zirkus.peta.de
 

Kopfstandverbot bei Zirkus Krone...

Kopfstand-Verbot für Rüsseltiere im Zirkus
Tierisches, 10.02.2009, Rudi Pistilli
Hagen. Zu enge Boxen für Pferde, zu wenig Platz für Affen, eine Badewanne statt Pool fürs Flusspferd -
der legendäre Münchner Circus Krone kommt nicht zur Ruhe. Das Verwaltungsgericht Arnsberg entscheidet,
ob der Kopfstand einer Elefanten-Dame Tierquälerei ist.

Tierquälerei oder nicht? Elefanten-Dame Bara vom Circus Krone steht Kopf. Foto: Babirad Picture (BABIRAD PICTURE)

Dem Hagener Amtstierarzt sei Dank”, freut sich der Deutsche Tierschutzbund. Der wartet gespannt auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Arnsberg. Dort müssen Richter in den nächsten Monaten entscheiden, ob der Kopfstand einer Elefanten-Dame Tierquälerei ist.

Die Stadt Hagen hat ein bundesweites Verbot der speziellen Elefantendressur erwirkt. Dagegen klagt Circus Krone.

Wenn der 3,5 t schwere Dickhäuter namens Bara wie in Zeitlupe bedächtig in den Kopfstand geht, ist ihm und Dompteurin Jana Mandana der Applaus gewiss. Ganz anders war im Juli 2008 dem Hagener Amtstierarzt Wolfram Bell zumute. Für ihn ist der Kopfstand eines so schweren Tieres Tierquälerei. Die Stadt Hagen reagierte mit dem Kopfstand-Verbot.

Stadtsprecher Thomas Bleicher: „Unser Amtstierarzt kam zu dem Schluss, dass der Kopfstand ein artwidriges Verhalten ist.” Noch bevor der Zirkus seine Zelte abbrach, folgte eine Ordnungsverfügung durch die Stadt. Circus Krone klagt dagegen. Das Eilverfahren zieht sich hin, da sich der Zirkus im Winterlager befindet.

„Da macht man wieder eine Mücke zum Elefanten.” Dr. Susanne Matzenau

Krone-Sprecherin Dr. Susanne Matzenau hat ein reines Gewissen. Sie verwahrt sich gegen den Vorwurf der Tierquälerei. „Da macht man wieder eine Mücke zum Elefanten.” Baras Kopfstand entspreche dem normalen Spieltrieb indischer Elefanten. Alle Bewegungen seien aus der Natur übernommen. „Wir haben acht Elefanten, aber nur unsere 38-Jahre alte Bara beherrscht diese Nummer.” Die Amtstierärzte in München hätten keine Bedenken. „Ein Kopfstand von Elefanten ist weder verboten noch gesundheitsschädlich.”

Bei der Klage, gesteht Susanne Matzenau, gehe es ums Prinzip. „Jeden Sommer besuchen wir 30 bis 35 Städte. Alle waren im vergangenen Jahr zufrieden, nur Hagen legt sich quer.” Dass der Amtstierarzt in Darmstadt bereits 2006 ein Verbot des auf den Kopf gestellten Elefanten beantragte, gesteht die Krone-Sprecherin erst nach einem entsprechenden Hinweis.

James Brückner vom Deutschen Tierschutzbund lässt bei seiner Meinung keine Zweifel aufkommen: „Elefanten stellen sich in freier Wildbahn nicht auf den Kopf. Wer das behauptet, der . . . Da drücken Tonnen auf Rüssel und Nacken.” Natürlich bestehe Verletzungsgefahr. Der Tierschützer hofft auf ein „artgerechtes Urteil” aus Arnsberg. „Damit solche Quälereien für immer und ewig unterm Zirkus-Zelt verboten werden.”

Tierschutz

Zirkus Krone und Stadt Hagen vor Gericht

Hagen, 03.02.2009, Heinz Krischer
Hagen/Arnsberg. Darf ein Elefant im Zirkus Kopfstand machen? „Nein”, befand die Stadt Hagen und verhängte
gegen den Zirkus Krone eine tierschutzrechtliche Ordnungsverfügung. Jetzt klagt der Zirkus vor dem Arnsberger
Verwaltungsgericht gegen die Stadt.

(WR) 
Nach einem Auftritt in Hagen bemängelten die Ordnungsbehörden, dass einige Tierschutzvorschriften von dem bekanntenZirkus nicht eingehalten würden. So wies die Stadt u.a. darauf hin, dass ein Flusspferd in einem zu kleinen Bassin gehalten würde. Per Verfügung soll dem Zirkus auch untersagt werden, einen Elefant zu einem Kopfstand zu dressieren.

Zunächst hatte der Zirkus Krone einen Eilantrag gestellt, um die Verfügungen abzuweisen. Dieser wurde vor wenigen Tagen jedoch zurückgezogen – wohl auch, weil der Zirkus derzeit in München seine Zelte aufgeschlagen hat und dort vor den Ordnungsverfügungen aus Hagen sicher ist.

(AZ 14 K 2925/08

 

Ausgesetzte Mäuse....

Von den 107 Mäusen sind noch ca. 25 "Mausemännchen" da! Wir suchen dringend ein Zuhause für die kleinen Kerlchen.
Dank einer großzügigen Spende einer netten Dame, können wir alle Mäusemänner kastrieren lassen! Vielen Dank für diese tolle Unterstützung!
Wer setzte diese Farbmäuse aus?
Sie standen 17.07.09 auf der Terrasse einer Dame am Bügel in Hagen. Es handelt sich um 107 Tiere !!! Viele davon schwanger.....Die neugeborenen Babys waren bereits alle gestorben. Wer kann Angaben hierzu machen?
muse_juli.jpgmuse_juli_1.jpgWir verstehen nicht, wie man zuschauen kann wie sich  diese
Tierchen vermehren, bis es 107 Stück sind und sie dann einfach aussetzt!
Wer Interesse an diesen netten "Kerlchen" und "Mädchen" hat, kann sich im Tierheim Hagen unter Tel.Nr. 02331/2 54 54 melden oder beim Tierschutzverein Hagen Tel. Nr. 02331/40 66 61 E-Mail
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Auslandsreisen...

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