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Kopfstandverbot bei Zirkus Krone...

Kopfstand-Verbot für Rüsseltiere im Zirkus
Tierisches, 10.02.2009, Rudi Pistilli
Hagen. Zu enge Boxen für Pferde, zu wenig Platz für Affen, eine Badewanne statt Pool fürs Flusspferd -
der legendäre Münchner Circus Krone kommt nicht zur Ruhe. Das Verwaltungsgericht Arnsberg entscheidet,
ob der Kopfstand einer Elefanten-Dame Tierquälerei ist.

Tierquälerei oder nicht? Elefanten-Dame Bara vom Circus Krone steht Kopf. Foto: Babirad Picture (BABIRAD PICTURE)

Dem Hagener Amtstierarzt sei Dank”, freut sich der Deutsche Tierschutzbund. Der wartet gespannt auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Arnsberg. Dort müssen Richter in den nächsten Monaten entscheiden, ob der Kopfstand einer Elefanten-Dame Tierquälerei ist.

Die Stadt Hagen hat ein bundesweites Verbot der speziellen Elefantendressur erwirkt. Dagegen klagt Circus Krone.

Wenn der 3,5 t schwere Dickhäuter namens Bara wie in Zeitlupe bedächtig in den Kopfstand geht, ist ihm und Dompteurin Jana Mandana der Applaus gewiss. Ganz anders war im Juli 2008 dem Hagener Amtstierarzt Wolfram Bell zumute. Für ihn ist der Kopfstand eines so schweren Tieres Tierquälerei. Die Stadt Hagen reagierte mit dem Kopfstand-Verbot.

Stadtsprecher Thomas Bleicher: „Unser Amtstierarzt kam zu dem Schluss, dass der Kopfstand ein artwidriges Verhalten ist.” Noch bevor der Zirkus seine Zelte abbrach, folgte eine Ordnungsverfügung durch die Stadt. Circus Krone klagt dagegen. Das Eilverfahren zieht sich hin, da sich der Zirkus im Winterlager befindet.

„Da macht man wieder eine Mücke zum Elefanten.” Dr. Susanne Matzenau

Krone-Sprecherin Dr. Susanne Matzenau hat ein reines Gewissen. Sie verwahrt sich gegen den Vorwurf der Tierquälerei. „Da macht man wieder eine Mücke zum Elefanten.” Baras Kopfstand entspreche dem normalen Spieltrieb indischer Elefanten. Alle Bewegungen seien aus der Natur übernommen. „Wir haben acht Elefanten, aber nur unsere 38-Jahre alte Bara beherrscht diese Nummer.” Die Amtstierärzte in München hätten keine Bedenken. „Ein Kopfstand von Elefanten ist weder verboten noch gesundheitsschädlich.”

Bei der Klage, gesteht Susanne Matzenau, gehe es ums Prinzip. „Jeden Sommer besuchen wir 30 bis 35 Städte. Alle waren im vergangenen Jahr zufrieden, nur Hagen legt sich quer.” Dass der Amtstierarzt in Darmstadt bereits 2006 ein Verbot des auf den Kopf gestellten Elefanten beantragte, gesteht die Krone-Sprecherin erst nach einem entsprechenden Hinweis.

James Brückner vom Deutschen Tierschutzbund lässt bei seiner Meinung keine Zweifel aufkommen: „Elefanten stellen sich in freier Wildbahn nicht auf den Kopf. Wer das behauptet, der . . . Da drücken Tonnen auf Rüssel und Nacken.” Natürlich bestehe Verletzungsgefahr. Der Tierschützer hofft auf ein „artgerechtes Urteil” aus Arnsberg. „Damit solche Quälereien für immer und ewig unterm Zirkus-Zelt verboten werden.”

Tierschutz

Zirkus Krone und Stadt Hagen vor Gericht

Hagen, 03.02.2009, Heinz Krischer
Hagen/Arnsberg. Darf ein Elefant im Zirkus Kopfstand machen? „Nein”, befand die Stadt Hagen und verhängte
gegen den Zirkus Krone eine tierschutzrechtliche Ordnungsverfügung. Jetzt klagt der Zirkus vor dem Arnsberger
Verwaltungsgericht gegen die Stadt.

(WR) 
Nach einem Auftritt in Hagen bemängelten die Ordnungsbehörden, dass einige Tierschutzvorschriften von dem bekanntenZirkus nicht eingehalten würden. So wies die Stadt u.a. darauf hin, dass ein Flusspferd in einem zu kleinen Bassin gehalten würde. Per Verfügung soll dem Zirkus auch untersagt werden, einen Elefant zu einem Kopfstand zu dressieren.

Zunächst hatte der Zirkus Krone einen Eilantrag gestellt, um die Verfügungen abzuweisen. Dieser wurde vor wenigen Tagen jedoch zurückgezogen – wohl auch, weil der Zirkus derzeit in München seine Zelte aufgeschlagen hat und dort vor den Ordnungsverfügungen aus Hagen sicher ist.

(AZ 14 K 2925/08

 

Ausgesetzte Mäuse....

Von den 107 Mäusen sind noch ca. 25 "Mausemännchen" da! Wir suchen dringend ein Zuhause für die kleinen Kerlchen.
Dank einer großzügigen Spende einer netten Dame, können wir alle Mäusemänner kastrieren lassen! Vielen Dank für diese tolle Unterstützung!
Wer setzte diese Farbmäuse aus?
Sie standen 17.07.09 auf der Terrasse einer Dame am Bügel in Hagen. Es handelt sich um 107 Tiere !!! Viele davon schwanger.....Die neugeborenen Babys waren bereits alle gestorben. Wer kann Angaben hierzu machen?
muse_juli.jpgmuse_juli_1.jpgWir verstehen nicht, wie man zuschauen kann wie sich  diese
Tierchen vermehren, bis es 107 Stück sind und sie dann einfach aussetzt!
Wer Interesse an diesen netten "Kerlchen" und "Mädchen" hat, kann sich im Tierheim Hagen unter Tel.Nr. 02331/2 54 54 melden oder beim Tierschutzverein Hagen Tel. Nr. 02331/40 66 61 E-Mail
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Auslandsreisen...

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Seit 2004 ist bei der Einreise in die Länder der EU eine Kennzeichnung für Hunde und Katzen mittels Mikrochip Pflicht. Die übergangsweise zulässige Kennzeichnung mittels Tätowierung entfällt ab 2011. Spätestens dann muss jedes Tier vor dem Auslandsurlaub gechippt sein. Eine gültige Tollwutimpfung und der EU-Heimtierausweis sind bei der Einreise ebenfalls Pflicht. Für die Einreise nach Irland, Schweden, Malta und das Vereinigte Königreich gelten zusätzliche Anforderungen. Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. rät dringend, sich auf jeden Fall rechtzeitig vor der Reise mit dem behandelnden Tierarzt zu besprechen. Und auch der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) weiß, dass die Ergebnisse für die erforderlichen Tests für die Einreise nach Irland, Malta, England und Schweden oft Monate dauern können. Grundsätzlich warnt der bpt vor der zunehmenden Impfmüdigkeit der Tierhalter. Ein wirksamer Schutz vor schwerwiegenden, ansteckenden und oft tödlich verlaufenden Krankheiten sei nur gewährleistet, wenn mindestens 70 Prozent aller Tiere geimpft sind. Derzeit ist aber lediglich jeder zweite Hund und nur jede dritte Katze in Deutschland ausreichend geimpft und damit geschützt.

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Verständnis für Motischa

motischa0001.jpgWir  bitten um Verständnis für Motischa!
Motischa lernten wir vor einiger Zeit kennen als ihre Besitzer uns ansprachen und um Hilfe baten.
Sie suchten einen Rollwagen für Motischa.

Motischa ist eine Ridgeback-Mix-Hündin die wegen einer schlimmen Nervenerkrankung ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen kann!
Wir möchten Sie bitten die Halter von Motischa nicht zu beschimpfen, da sie alles für Motischa getan haben, was sie tun konnten. Aber leider kann ihr keiner helfen. Uns wurde gesagt, daß es Menschen gibt die sie beschimpfen und lautstark fordern Motischa einzuschläfern! Das finden wir sehr schlimm. Motischa hat eine unglaubliche Lebensfreude und kommt mit ihrer Behinderung sehr gut zu recht. Sollten Sie Motischa und ihre Menschen sehen, dann bieten Sie lieber Ihre Hilfe beim tragen von Motischa an, als sie zu beschimpfen. Auch ein behindertes Tier kann ein gutes Leben haben und Motischa hat ein wirklich gutes Leben, bei lieben Menschen.
Wir haben versucht Motischa zu helfen, indem wir einen Rollwagen besorgten und diesen instandgesetzt und auf Motischas Größe und Bedürfnisse geändert haben.
Lesen sie hier die Geschichte von Motischa und den Menschen, die ihr  helfen ein besseres Leben zu führen:

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