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Das stille Leiden der kleinen Heimtiere...

Für kleines Geld angeschafft vermehren sie sich oftmals unter unsäglichen Bedingungen ins Uferlose..

Neulich kam ein Anruf, dass jemandem die Rattenhaltung über den Kopf gewachsen sei. Es gäbe bereits mehrere Würfe und die Tiere wären schon wieder trächtig.
Da wir selbst erst nach Lösungen suchen und uns absprechen mussten, vertröstete die Kollegin auf den nächsten Tag.

Plötzlich hieß es eine Freundin hätte fast alle Tiere genommen und tragende Ratten wären an einen Zoohändler gegangen. Aber es seien da noch zwei männliche Tiere, die niemand haben wollte, die könnten wir holen.leiden_kleinerheimtiere02

Vor Ort bot sich dann folgendes Bild. Die beiden männlichen Tiere befanden sich bereits für den Transport in einem Karton. In einem Käfig waren zwei weibliche Ratten und jede Menge Jungtiere, die erst kürzlich geboren worden waren.

Verzweifelt versuchte eines der weiblichen Tiere alle (24!!!) Jungtiere unter ihren Körper zu schieben um sie zu wärmen, denn sie lagen ungeschützt im Käfig, teilweise auf dem blanken Plastikboden. Das andere weibliche Tier interessierte sich nicht für den Nachwuchs und da die Tiere keinerlei Versteckmöglichkeiten hatten und auch kein Futter zur Verfügung stand, wurde entschieden auch diese Tiere mitzunehmen und sie auf einer erfahrenen Pfelegstelle unterzubringen.

Lieben Dank Sabine Ratta Tui, dass du sofort eingesprungen bist und der Rasselbande direkt eine "kindgerechte Wohnung" eingerichtet hast!

Nun aber weiter zur Geschichte, die auch die liebe Anke Dute in Teilen verfolgen konnte und auch miterlebte, wie sich die Dame von der die Ratten stammten immer wieder in Widersprüche verstrickte, da wir wegen einer anderen Tierschutzsache zwischenzeitlich gemeinsam unterwegs waren.leiden_kleinerheimtiere04

Nun, das Ende vom Lied war, dass ich mit Sabine Ratta Tui dann noch abends nach Wuppertal gefahren bin und für 10 Euro eine Rattendame zurückkaufte, da es sich bei dieser um ein Muttertier handeln sollte.

Für die Tochter der Familie tat es uns besonders leid, die Rattendame wieder wegholen zu müssen, aber wir wollten alles tun, damit die Kleinen überleben.
Wir danken der Familie aus Wuppertal, die Verständnis für diese unsere "Aktion" hatte und uns die Rattendame aushändigte auch wenn beim Töchterchen bittere Tränen flossen. :-(
Nun ist ein Teil der Familie wenigstens wieder vereint und auch wenn es nicht alle Kleinen schaffen, haben wir zumindest unser Möglichstes getan und das Beste aus der, durch die eigentlichen Besitzer geschaffenen, Situation gemacht.leiden_kleinerheimtiere05

 
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