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Bundesrat tagt...

Bundesrat tagt zu Wildtierverbot für Zirkusse
FG1_Krone_NashornManegeAm Montag (7. November) berät der Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz des Bundesrats über ein Haltungsverbot für Wildtiere in fahrenden Zirkussen. Allerdings fehlen einige Arten auf der Verbotsliste, etwa Löwen und Tiger. Bei der nicht öffentlichen Sitzung des Bundesratsaussschusses steht ein Antrag Hamburgs auf der Tagesordnung, der sich für ein Verbot von Affen, Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden ausspricht. VIER PFOTEN begrüßt diesen mittlerweile zweiten Ländervorstoß für ein Verbot. Er wurde nötig, weil ein ähnlicher, von Hessen angeregter Bundesratsbeschluss aus 2003 seit Jahren vom verantwortlichen Bundesverbraucherministerium und der CDU-Bundestagsfraktion blockiert wird.
Verbot muss für alle Zirkusse gelten.....

Die neue Länderinitiative ist ein klares Signal, die katastrophale Haltung von Wildtieren in Zirkussen endlich zu beenden. Es darf jedoch diesmal keine Ausnahmen für große Zirkusse geben, wie sie 2003 noch möglich waren. Ein positives Votum des Bundesrats, das offiziell bei der Plenumssitzung am 25. November erfolgen dürfte, gilt als sehr wahrscheinlich. Damit wäre Bundesministerin Ilse Aigner wieder einmal aufgefordert, der Tierquälerei in Zirkussen endlich ein Ende zu setzen.
FG1_Krone_LoeweLöwen und Tiger fehlen auf der Verbotsliste
Ein Wermutstropfen des Antrages ist die vergleichsweise kurze Verbotsliste von Wildtieren. So sind Löwen und Tiger leider nicht enthalten, obwohl diese Arten vermutlich am häufigsten von Zirkussen mitgeführt werden. Aber auch Greifvögel, Pinguine oder Wölfe, deren Haltung bereits heute in den bestehenden Leitlinien für Zirkusse klar abgelehnt wird, sind nicht aufgeführt. VIER PFOTEN hofft, dass diese Liste noch deutlich verlängert wird. Spätestens wenn eine Umsetzung des Antrages ansteht, muss im Hinblick auf die zu verbietenden Tierarten nachgelegt werden.
Mehrheit der Deutschen für Wildtierverbot
Die Wildtierhaltung im Zirkus steht in Deutschland und anderen Ländern seit langem in der Kritik. Immer wieder werden gravierende Missstände bis hin zu brutalen Misshandlungen aufgedeckt. Ausbrüche von Zirkustieren sind an der Tagesordnung und regelmäßig werden Besucher und Tiertrainer bei Unfällen mit Wildtieren verletzt. Neben Tierschutzverbänden und Bundesländern fordert auch die Bundestierärztekammer ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen. Eine repräsentative forsa-Umfrage vom September 2011 im Auftrag von VIER PFOTEN ergab, dass 65 Prozent der Bundesbürger ein konsequentes Verbot befürworten.
Zirkusse auch ohne Wildtiere erfolgreich!
Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Verbotes für die betroffenen Zirkusse wären nach Überzeugung von VIER PFOTEN gering. Dies belegt eine weitere repräsentative forsa-Befragung für VIER PFOTEN vom September 2011: danach haben knapp 70 Prozent der Befragten Spaß an Artisten, Clowns und Zauberern. Auf Elefanten, Löwen oder Nashörner in der Manege können sie gut verzichten. Nur 11 Prozent der Deutschen wollen dagegen auf Wildtiere überhaupt nicht verzichten.
Das von deutschen Wildtierzirkussen oft beschworene Schreckensszenario des wirtschaftlichen Niederganges einer traditionsreichen Branche ist falsch. Dies zeigen nicht zuletzt auch erfolgreiche Unternehmen wie Zirkus Roncalli und Cirque de Soleil, die Jahr für Jahr ohne Wildtiere große Erfolge feiern.

Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de/stopit.

 
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